Kurz erklärt
Die Schallschutzklasse beschreibt, wie gut eine Tür den Luftschall zwischen zwei Räumen dämmt. Kennwert ist das bewertete Schalldämm-Maß, angegeben in Dezibel (dB): Je höher der Wert, desto weniger Schall dringt durch die Tür. In Deutschland ist der Schallschutz im Hochbau in DIN 4109 geregelt (Quelle: DIN 4109).
Klassen bei Innentüren
Technische Schallschutztüren werden in Klassen eingeteilt, denen ein bewertetes Schalldämm-Maß Rw,P zugeordnet ist (Quelle: DIN 4109). Im vorliegenden Türsortiment sind das (Quelle: RoomDoor1-Katalog, Behrens-Gruppe):
- SK1 – Rw,P rund 32 dB
- SK2 – Rw,P rund 37 dB
- SK3 – Rw,P rund 42 dB
Diese Werte gelten als Prüfstandwerte (Index „P”); der im eingebauten Zustand erreichbare Schallschutz kann durch Fugen, Boden und Wandanschluss geringer ausfallen. [Zuordnung Klasse ↔ dB-Wert und Einbau-Abschlag gegen aktuellen Normtext prüfen.]
Worauf es ankommt
Der Schallschutz einer Tür wirkt nur als Gesamtsystem aus Türblatt, dichtem Anschlag, Bodendichtung und passender Zarge. Wird nur das Türblatt getauscht, aber die Abdichtung vernachlässigt, sinkt der reale Schallschutz. Bei Fenstern wird die Schalldämmung analog über Klassen beschrieben, dort teils nach VDI 2719 (Quelle: Window5-Katalog).
Welche Schallschutzklasse für Ihre Räume sinnvoll ist, klären wir gern. Beratung anfragen