DIN 18101 ist die maßgebliche deutsche Norm für Türen im Wohnungsbau. Sie definiert die aufeinander abgestimmten Maße von Wandöffnung, Zarge und Türblatt, damit Bauteile verschiedener Hersteller zusammenpassen. Geregelt werden unter anderem Nennmaß, Rohbaumaß, Türblattmaß und Zargenfalzmaß (Quelle: DIN 18101).
Auf Grundlage dieser Norm entstehen die üblichen Rastermaße für Innentüren. Gängige Türblattbreiten sind je nach Ausführung gestuft – zum Beispiel für stumpf einschlagende und gefälzte Türen unterschiedlich (Quelle: RoomDoor-Katalog, Behrens-Gruppe). Die Standard-Drückerhöhe liegt bei 1050 mm (Quelle: DIN 18101).
Mit der Novellierung 2014 wurde die Norm überarbeitet: Seitdem erhalten stumpf einschlagende Türen mit Blende dieselbe Türblatthöhe wie gefälzte Türen, was die Maßsystematik vereinheitlicht hat (Quelle: RoomDoor-Katalog, Behrens-Gruppe). Für Bauherren bedeutet das: Wer nach DIN-Maßen plant, findet passende Türblätter, Zargen und Beschläge zuverlässig im Lagerprogramm.
DIN 18101 ist damit die Grundlage für die Maßauswahl bei Innentüren. Sie steht in engem Zusammenhang mit der passenden Zarge und der Unterscheidung zwischen stumpf einschlagenden und gefälzten Türen.