Kurz erklärt
Die Zarge ist der Türrahmen, der die Wandöffnung einfasst und das Türblatt trägt. An ihr sitzen die Bänder (Scharniere) und das Schließblech. Die Zarge sorgt für einen sauberen Abschluss zwischen Wand und Tür und bestimmt zusammen mit dem Kantentyp des Türblatts, ob eine Tür stumpf oder gefälzt schließt.
Maße und Wandstärke
Damit eine Zarge passt, muss ihre Breite der tatsächlichen Wandstärke entsprechen. Übliche Bekleidungsbreiten liegen bei 60 bzw. 65 mm; die Zargenbreite selbst deckt einen Bereich von etwa 100 bis 330 mm ab, mit einem Verstellbereich von rund −8/+10 mm (Quelle: RoomDoor1-Katalog, Behrens-Gruppe). Beim Aufmaß ist die Wandstärke daher ein zentrales Maß. Die Rastermaße von Türblatt und Zarge sowie der Bandsitz sind für Innentüren im Wohnungsbau in DIN 18101 aufeinander abgestimmt (Quelle: DIN 18101).
Zargenarten
Für Holz-Innentüren kommen meist gefälzte Holzzargen zum Einsatz; für Stahl- und Brandschutztüren werden Stahleckzargen verwendet (Quelle: RoomDoor1-Katalog, Behrens-Gruppe). Welche Zarge passt, hängt von Türserie, Kantentyp (stumpf oder gefälzt) und Wandaufbau ab.
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