Kurz erklärt
Ein Klicksystem ist die verbreitetste Verbindungsart für Laminat-, Vinyl- und Parkettdielen. Die Dielen werden schwimmend – also ohne Verklebung mit dem Untergrund – verlegt und über ein Nut-und-Feder-Profil an den Kanten ineinander verriegelt. Das erlaubt eine saubere, wieder lösbare Verlegung. Die Alternative ist der vollflächig verklebte Glue-Down- bzw. Klebe-Vinylboden (Quelle: Floor2-Katalog, Natura; Floor3-Katalog, Floor Concept).
Gängige Systeme
Die Kataloge nennen unter anderem Uniclic, 2G-Click und Drop-Down (Quelle: Floor2-Katalog, Natura) sowie Optiloc, 5G und Unilin bei Floor Concept (Quelle: Floor3-Katalog, Floor Concept). Sie unterscheiden sich in der Fügetechnik: Drop-Down-Systeme werden an der kurzen Seite von oben eingelegt, andere über Winkel- oder Schiebebewegung verriegelt. Funktional zielen alle auf eine feste, dichte Verbindung der Dielen ohne Leim.
Fuge und Verlegung
An der sichtbaren Kante entsteht je nach Belag eine feine Fase: Vinyl-Kollektionen weisen häufig eine umlaufende Micro-Fuge (4V-Fuge) auf, die die einzelnen Dielen optisch betont [Bezeichnung und Maß der Fuge je Kollektion gegen das Herstellerdatenblatt prüfen]. Eine leichte, gleichmäßige Fuge ist bei schwimmender Klickverlegung normal. Klickböden lassen sich in der Regel ohne Aushärtezeit sofort begehen.
Welches Verlegesystem für Ihren Raum sinnvoll ist, klären wir in der Beratung. Beratung anfragen