Trittschalldämmung

Fachbegriff · Böden

Definition

Die Trittschalldämmung reduziert Gehgeräusche, die beim Begehen eines Bodens entstehen und in darunterliegende Räume übertragen werden. Bei schwimmend verlegten Böden übernimmt das eine Trittschallunterlage unter dem Belag; ihre Wirkung wird in Dezibel (dB) angegeben (Quelle: Floor2-Katalog, Natura).

Böden Quelle: Floor2-Katalog, Natura; Floor3-Katalog, Floor Concept COM Haustüren Glossar

Trittschalldämmung erklärt

Was hinter dem Begriff steckt, worauf es in der Praxis ankommt und wie er bei der Auswahl von Bauelementen hilft.

Kurz erklärt

Trittschall ist der Schall, der beim Begehen eines Bodens entsteht und als Körperschall in den eigenen Raum sowie in darunterliegende Räume übertragen wird. Die Trittschalldämmung mindert diese Gehgeräusche. Bei schwimmend verlegten Designböden, Laminat und Parkett übernimmt das in der Regel eine Trittschallunterlage, die zwischen Untergrund und Belag liegt. Ihre Wirkung wird als Verbesserung des Trittschalls in Dezibel (dB) angegeben.

Unterlage oder integriert

Die Dämmung lässt sich als separate Unterlage einbringen oder ist bereits im Belag integriert. Für Parkett, Laminat und Vinyl stehen unterschiedliche Dämmunterlagen zur Verfügung, teils mit integrierter Dampfsperre und für Fußbodenheizung geeignet (Quelle: Floor3-Katalog, Floor Concept). Bei der My Natura MPC-Kollektion ist bereits eine 1,5 mm starke EcoCork-Trittschalldämmung werkseitig aufkaschiert (Quelle: Floor2-Katalog, Natura). Eine integrierte Unterlage vereinfacht die Verlegung, eine separate Unterlage lässt sich gezielt auf Untergrund und Belag abstimmen.

Worauf es ankommt

Die dämmende Wirkung hängt von Unterlage, Belagaufbau und Untergrund zusammen; höhere dB-Werte bedeuten eine stärkere Reduzierung der Gehgeräusche. [Konkrete dB-Verbesserungswerte der einzelnen Unterlagen vor Veröffentlichung gegen die aktuellen Herstellerdatenblätter prüfen.] Zu beachten ist außerdem die Eignung für Fußbodenheizung, damit die Unterlage den Wärmedurchgang nicht unnötig behindert.

Welche Trittschalldämmung zu Ihrem Boden und Untergrund passt, wählen wir individuell aus. Beratung anfragen

COM Haustüren

Fachredaktion · Inhaber Mohamad Saado

Fachlich eingeordnet vom Bauelemente-Fachhandel COM Haustüren aus Essen-Kray — Beratung, Aufmaß und Montage im Ruhrgebiet, mit 500-m²-Showroom.

Häufig gefragt zu Trittschalldämmung

Was bringt eine Trittschalldämmung bei schwimmend verlegten Böden?

Eine Trittschalldämmung reduziert Gehgeräusche, die beim Begehen des Bodens entstehen und sonst in darunterliegende Räume übertragen werden. Bei schwimmend verlegten Böden übernimmt diese Aufgabe eine Trittschallunterlage, die unter dem Belag liegt und ihn vom Untergrund entkoppelt. Der Effekt ist vor allem im Geschossbau spürbar, da weniger Schall an die darunterliegende Wohnung weitergegeben wird.

Was bedeutet die Dezibel-Angabe (dB) bei einer Trittschallunterlage?

Die Wirkung einer Trittschallunterlage wird in Dezibel (dB) angegeben und beschreibt, um wie viel sie die Trittschallübertragung im Vergleich zur Verlegung ohne Unterlage verringert. Ein höherer dB-Wert steht dabei grundsätzlich für eine stärkere Reduktion der Gehgeräusche. Welcher Wert im Einzelfall sinnvoll ist, hängt von der Bausituation und den Anforderungen ab; hierzu beraten wir Sie gern persönlich.

Brauche ich immer eine separate Trittschalldämmung unter dem Bodenbelag?

Ob eine separate Trittschallunterlage nötig ist, hängt vom Bodenbelag, vom Untergrund und der jeweiligen Einbausituation ab; manche Beläge bringen bereits eine integrierte Dämmschicht mit. Im mehrgeschossigen Wohnbau bestehen zudem bauakustische Anforderungen an den Trittschallschutz zwischen Wohneinheiten. Da die richtige Lösung stark vom konkreten Aufbau abhängt, empfiehlt sich eine persönliche Beratung, um Belag und Unterlage passend aufeinander abzustimmen.

Fragen zu Trittschalldämmung?

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