Aluminium leitet Wärme sehr gut – das ist bei Fenster- und Türprofilen ein Nachteil, weil ohne Gegenmaßnahme viel Heizwärme nach außen abfließen würde. Die thermische Trennung löst dieses Problem: Zwischen der inneren und der äußeren Aluminiumschale sitzt ein wärmedämmender Steg, meist aus glasfaserverstärktem Kunststoff (Polyamid), der den direkten Wärmefluss unterbricht.
Durch diese Trennung bleibt die raumseitige Profiloberfläche im Winter deutlich wärmer. Das senkt den Wärmeverlust, verbessert den U-Wert und verringert die Gefahr von Kondenswasser (Tauwasser) an der Innenseite des Profils. Moderne Aluminium-Haustüren und -Fenster sind daher praktisch immer thermisch getrennt aufgebaut.
In unserem Katalog sind die Aluminium-Haustürprofile thermisch getrennt ausgeführt – etwa die Serie Premium P90 als 3-Kammer-Aluminiumprofil mit thermischer Trennung (Quelle: OutDoor-Katalog, Alu-Proof). Auch die Schwelle ist thermisch getrennt, um die Wärmebrücke am Boden zu reduzieren (Quelle: OutDoor-Katalog, Alu-Proof).
Die thermische Trennung wirkt zusammen mit dem Aufbau als Mehrkammerprofil und der Bautiefe. Diese drei Merkmale bestimmen gemeinsam, wie gut ein Aluminiumbauteil dämmt und welchen U-Wert es erreicht.