Kurz erklärt
Die Bodenschwelle ist bei einer Haustür eine kritische Stelle: Hier treffen Innen- und Außenbereich direkt aufeinander, und über das gut leitende Metall kann viel Wärme abfließen. Eine Thermoschwelle begegnet dem mit einer thermischen Trennung – einem wärmedämmenden Kern innerhalb der Schwelle, der die Wärmebrücke am Türboden unterbricht (Quelle: OutDoor-Katalog, Alu-Proof). So bleibt die raumseitige Schwelle wärmer und die Gefahr von Kondenswasser sinkt.
Aufbau und Entwässerung
Neben der thermischen Trennung sorgt eine integrierte Entwässerung dafür, dass eindringendes Regenwasser kontrolliert nach außen abgeführt wird. Ergänzend lässt sich unter der Schwelle ein Thermoschwellen-Unterbau einsetzen, der die Dämmung zum Boden hin fortführt und die Wärmebrücke weiter reduziert. Bei den Aluminium-Haustürprofilen ist die Schwelle thermisch getrennt ausgeführt, um die Wärmebrücke am Boden zu verringern (Quelle: OutDoor-Katalog, Alu-Proof).
Bedeutung für die Tür
Die Thermoschwelle wirkt mit der thermischen Trennung des Profils zusammen und beeinflusst so den U-Wert der gesamten Tür. Zugleich ist die Ausführung der Schwelle für die Schlagregendichtigkeit und einen barrierearmen, flachen Übergang relevant. [Genaue Dämm- und Höhenwerte der Schwellenvarianten gegen das aktuelle Herstellerdatenblatt prüfen.]
Welche Schwellenlösung für Ihre Haustür und Einbausituation passt, klären wir gern. Beratung anfragen